Amtsführung

Der Bürgermeister ist in erster Linie Verwaltungschef. Politisches Entscheidungsgremium ist der Rat, also die gewählten Ratsherren und -frauen. Die Verwaltung liefert Vorlagen, die beraten, beschlossen oder abgelehnt werden.

  • Transparenz!
    Soweit es rechtlich möglich ist, müssen alle Vorgänge öffentlich sein. Das Informationsfreiheitsgesetz bestimmt schon jetzt, daß jeder Bürger Vorgänge in der Verwaltung einsehen kann. Wieso sollen Vorgänge dann nicht gleich transparent im Internet verfügbar sein? Das erleichtert den Ratsdamen, Ratsherren und Bürgerlichen Mitgliedern auch den Zugang zu den ihnen zustehenden Informationen. Der Aufwand für die Verwaltung für die Bereitstellung der Informationen auf Anfrage entfällt.Rechtlich unproblematisch dürfte etwa die öffentliche Bereitstellung von Vorgängen wie der verkehrsrechtlichen Anordnung sein. Wichtige Schreiben etwa zu Förderanträgen sollten den Ratsfraktionen sofort zur Kenntnis gebracht werden.
  • Informationspolitik gegenüber der Ratsversammlung verbessern.
    Projekte müssen vom Ideengeber oder dem jewiligen Initiator dem Rat respektive seinem Fachausschuß vorgestellt werden. Eine Beschlußvorlage darf keine Fragen offen lassen.

  • Bürgersprechstunden beibehalten!
    Die Einrichtung der Bürgersprechstunde muß fortgeführt werden. Kommt der Mitbürger nicht zu Dir, gehe zu ihm. Wöchentlich sollten 2 Stunden an unterschiedlichsten Orten im Stadtgebiet möglich sein.
  • Reform der Geschäftsordnungen der Ratsversammlung und ihrer Ausschüsse anregen.
    Statt nur in der Bürgerfragestunde vorweg sollten Bürger nach Büdelsdorfer Vorbild auch zu einzelnen Tagesordnungspunkten Fragen stellen dürfen. Dabei sollte die Redezeit generell beschränkt sein. Diese Fragen und die Antworten helfen den Ratsmitgliedern und Bürgerlichen Mitgliedern bei ihrer Entscheidungsfindung und ergänzen den versammelten Sachverstand.

  • Überprüfung der Satzungen und Verordnungen der Stadt auf Mängel
    Der Rechtsdienst der Stadt erhält den Auftrag, Satzungen etc. der Stadt zu überprüfen, inwieweit diese mit aktuellen Bestimmungen und Gerichtsurteilen noch vereinbar sind.

  • Umstrukturierung?
    Die Struktur der Rendsburger Verwaltung scheint vernünftig reformiert zu sein. Es dürfte sinnvoll sein, für größere Aufgaben, einzelne Stäbe einzusetzen. Diese kümmern sich vorübergehend nur um ein Projekt. Dabei müssen ordentliche Notizen geführt werden, damit jeder Zeit andere Mitarbeiter einspringen können.

  • Bürgeranwalt, Kümmerer für Bürgerfragen
    En Verwaltungsmitarbeiter wird als "Bürgeranwalt" beauftrat, Bürger beim Behördengang innerhalb des Hauses zu begleiten. Er hilft beim Ausfüllen von Formularen. Auch besucht er Alten- und Pflegeheime oder das Krankenhaus, wenn es erforderlich ist. Für die Mobilität sollte ihm mittelfristig ein Lastenrad mit Elektrounterstützung bereitgestellt werden.

  • Präsenz auf Tourismusmessen
    Da der Tourismus eine Chance für Rendsburg ist, muß Rendsburg sich entsprechend in Kooperation mit der TINOK auf Messen repräsentieren.

  • Vorhandene Infrastruktur und vorhandenes Personal nutzen
    Da die Stadt kein Geld hat, sollen alle Aufgaben soweit möglich mit dem vorhandenen Personal und der vorhandenen Technik umgesetzt werden.
  • Ideenkasten
    Im Foyer des Rathauses wird eine Urne aufgestellt, in die Einwohner Briefe mit Ideen und Vorschlägen anonym einwerfen können.

  • Dienstfahrrad
    Der Bürgermeister beschränkt sich auf ein Dienstfahrrad und eine privat bezahlte Bahncard100.